Unsere Messeeindrücke der CMT Stuttgart

Unsere Messeeindrücke der CMT Stuttgart

Natürlich haben wir unseren Messebesuch bei den Busunternehmer-Ständen gestartet. Die Stimmung war hervorragend – die Anfragen, Reservierungen und Buchungen haben die Erwartungen der Busunternehmer weit übertroffen. „So viele Interessierte waren bisher noch nie am Stand“ sagten uns die Aussteller.

Es folgten verschieden Vorträge, geleitet u.a. durch Vertreter des WBO und GBK.

Insgesamt blickt man auf der Messe positiv in das neue Reisejahr, auch wenn man sich neuen Herausforderungen stellen muss.

Mehr Zusammenarbeit ist der Zukunftsweg des Bustourismus

Viele Kataloge sind derzeit noch nicht am Markt. Früher kamen diese bereits vor Weihnachten zu den Unternehmern. Ein Grund hierfür ist die unsichere Preisgestaltung gerade bei den Hotelleistungen. Paketer wie z.B. Behringer und Service-Reisen Gießen sowie auch Busunternehmer Hartmann Reisen berichten es sei ein harter Kampf ihre gewohnten Reisen mit den entsprechenden Hotelleistungen anzubieten. In 2022 wurde bei mancher Reise die Marge der Paketer stark reduziert um die Reise für den Busunternehmer überhaupt noch zum Verkauf bringen zu können.

Abfrage Trend unter den wbo Busunternehmen

Reisen sind nunmehr wieder in alle Regionen möglich. Ost- & Nordsee-Ziele schwächeln jedoch aufgrund deutlicher Preiserhöhungen.

Viele Hotel wollen keine Busse mehr, akzeptieren jedoch den Aufschlag von booking.com der immerhin bis zu 25% betragen kann. Der direkte Kontakt vom Hotel zum Busunternehmer findet jedoch ohne Provision statt – Hotels können hier deutlich profitieren.

„Es ist auch die Zeit die B und C Destinationen mehr in den Fokus zu nehmen“, sagt Tina Behringer. Planungen und Preise gehen hier zu den schon bekannten bereisten A Destinationen weit auseinander. Behringer hat 1400 Kunden davon 800 aktiv, Italien in und bleibt das beliebteste ausländische Busreise-Ziel der Deutschen. 

Gute Ziele für 2023 sind weiters: Deutschland, Österreich, Schweiz, England, Frankreich, Kroatien und Slowenien.

Osteuropa ist zurzeit schwer zu verkaufen

Wenig überraschend, die Unsicherheit unter den Fahrgästen ist hier spürbar. Aber: „Von dort wo wir sie hinfahren im Osten, fahren wir sie auch wieder zurück. Wir lassen unser bestes Stück den Bus nicht zurück“, so Frau Behringer. Jedoch haben auch im Ausland Hotels und Anbieter die Preise deutlich erhöht.

Regionen mit fairen Preisen sind gefragt

In 2023 kommen die chinesischen Touristen zurück nach Europa, was die Hotelsuche in den Städten u.a. am Rhein und der Romantischen Straße nicht leichter machen wird. Gleichzeitig sinkt der Anteil der „Billig-Anbieter“.

Wer seine Reise online anbietet kann schneller die Preise anpassen als wenn sie gedruckt im Katalog feststehen. Es gab Busunternehmen die in 2022 schon die ihre Zahlen von 2019 übertroffen haben – wer früher plant und digital mit bester Homepage dasteht und Social Media verstärkt nutzt verkauft besser. 

👉 Wer hier Hilfe und Beratung benötigt kann sich gerne auch an uns wenden.

  • 19. Januar 2023
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