
75 Jahre Wallbergbahn: 15 Millionen Fahrten auf den Tegernseer Hausberg
Die Wallbergbahn in Rottach-Egern feiert 2026 ihr 75-jähriges Bestehen. Rund 100 Gäste kamen zur offiziellen Jubiläumsfeier auf 1.635 Metern Höhe zusammen. Seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 1951 hat die Bergbahn insgesamt rund 15 Millionen Fahrten absolviert und sich zu einem wichtigen Bestandteil des touristischen Angebots im Tegernseer Tal entwickelt.
Die Entstehung der Bahn war für damalige Verhältnisse bemerkenswert: Nach nur neun Monaten Bauzeit nahm die Wallbergbahn am 21. April 1951 ihren Betrieb auf. Eine begleitende Ausstellung erinnert im Jubiläumsjahr an die Geschichte und die technische Entwicklung der Bahn.
Heute befördert die Wallbergbahn jährlich bis zu 200.000 Fahrgäste. Gemeinsam beschäftigen die Brauneck- und Wallbergbahnen sowie die Alpenbahnen Spitzingsee an drei Standorten 90 feste Mitarbeiter; in der Saison steigt die Zahl auf bis zu 200 Beschäftigte. Das 75-jährige Jubiläum wird bereits seit April mit monatlich wechselnden Themenschwerpunkten begleitet. Im September steht das Motto „Von und mit der Natur“ im Mittelpunkt.
Bedeutung für Tourismus und Region
Bei der Jubiläumsfeier wurde insbesondere die Rolle der Wallbergbahn für die Entwicklung des Tegernseer Tals hervorgehoben. IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl würdigte die Anpassungsfähigkeit der Bahn und ihre Bereitschaft, Angebote weiterzuentwickeln und dabei die Natur zu erhalten.
Auch die gesellschaftliche Funktion des Wallbergs spielte beim Festakt eine Rolle. Die Bahn ermögliche Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher körperlicher Voraussetzungen den Zugang zum Berg und mache den Wallberg damit zu einem Ort der Begegnung.
Zu den Gästen der Jubiläumsfeier gehörte auch der 97-jährige Josef Reischl, der als einziger anwesender Festgast noch persönlich am Bau der Wallbergbahn beteiligt gewesen war.
Nach 75 Jahren und 15 Millionen Fahrten bleibt die Wallbergbahn damit ein bedeutender touristischer Baustein der Region – und verbindet ihre lange Geschichte mit der Weiterentwicklung des Angebots am Tegernsee.
Quelle: Merkur.de, 16.09.2026