Tourismusvision 2040: Bayern stellt die Weichen für die Zukunft
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Tourismusvision 2040: Bayern stellt die Weichen für die Zukunft

Beim aktuellen Treffen des Wirtschaftsbeirats Bayern präsentierte Tourismusministerin Michaela Kaniber die aktuelle Entwicklung des Tourismus im Freistaat und gab gleichzeitig einen Ausblick auf die zukünftige Ausrichtung der Branche.

Die Zahlen unterstreichen die enorme Bedeutung des Tourismus für Bayern: Rund 550.000 Menschen sind direkt oder indirekt in der Tourismuswirtschaft beschäftigt. Mit rund 41 Millionen Gästen und über 102 Millionen Übernachtungen konnte Bayern bereits 2025 neue Rekordwerte erzielen und bleibt damit Deutschlands Tourismusland Nummer eins.

Auch die Entwicklung im laufenden Jahr verläuft weiterhin positiv. Nach Angaben der Ministerin liegen die aktuellen Zahlen bereits rund 2,5 Prozent über dem bisherigen Rekordniveau. Neben der hohen Attraktivität des Freistaats spielt dabei auch das Thema Sicherheit eine wichtige Rolle.

Ein weiterer wichtiger Punkt der Veranstaltung war der Blick auf internationale Wachstumsmärkte. Bayern plant zusätzliche Maßnahmen und ein eigenes Sonderbudget für den chinesischen Reisemarkt. Dadurch könnten künftig verstärkt internationale Gruppenreisen nach Bayern kommen, wovon auch die Bus- und Gruppenreisebranche profitieren dürfte.

Gleichzeitig wurde deutlich, dass nicht alle Regionen gleichermaßen vom Wachstum profitieren. Während viele Destinationen ihre Gästezahlen steigern, kämpfen einige traditionelle Tourismusregionen mit stagnierenden oder rückläufigen Entwicklungen. Die zentrale Erkenntnis: Investitionen in Infrastruktur, Qualität und touristische Erlebnisse bleiben entscheidend für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit.

Vor diesem Hintergrund startet am 1. Juli der Dialogprozess zur neuen Tourismusvision Bayern 2040. Ziel ist es, gemeinsam mit Vertretern aus Tourismus, Wirtschaft und Politik die strategischen Leitlinien für die kommenden Jahre zu entwickeln.

Die Kernaussage der Veranstaltung brachte Ministerin Michaela Kaniber auf den Punkt:

„Wer nicht investiert, der verliert.“

Ein Satz, der die Herausforderungen und Chancen des Tourismus gleichermaßen beschreibt und die Richtung für die zukünftige Entwicklung des Tourismusstandorts Bayern vorgibt.